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Die gar wunderbare Geschichte der altehrwürdigen Familie Rosenfels

Die Familie Rosenfels, die ursprünglich aus der westlichen Po-Ebene stammt, zog schon vor vielen Jahren nach Transsylvanien. Dort lebte sie glücklich und zufrieden bis zu diesem bis heute ungeklärtem Vorfall, bei dem fast ausnahmslos alle Mitglieder dieser Sippe spurlos verschwanden. Um diesen Vorfall ranken sich immer noch die seltsamsten Mythen, wobei die Vampire natürlich an erster Stelle stehen. Vor einigen Jahren entschied allerdings das Oberverwaltungsgericht Potsdam zugunsten des Vampirverbandes e.V., der jeglichen Zusammenhang zwischen Vampiren und der Familie Rosenfels für nicht beweisbar erklärte. So bleibt uns armen Historikern nichts anderes übrig als irgendeinen anderen Dreck zusammenzureimen. Da wäre zum Beispiel die Geschichte des kleinen Ufos, das sich in dem transsilvanischen Gebirge verirrte, da es nur eine Landkarte von der Kreidezeit bei sich hatte (es hatte eben nicht daran gedacht, dass billige Sachen von ALDI nur Probleme bereiten). Und so kam es dann durch irgendwelche Umstände dazu, dass die Familie Rosenfels verschwand. Es wäre allerdings auch gut möglich, dass die Rosenfelses eines schönen Tages völlig ahnungslos im Wald spazieren gingen und urplötzlich von brutalen Mitgliedern der Bundeswehr als Geiseln genommen wurden, die mit ihnen einen langen, blutigen Kampf führten. Da diese Möglichkeit allerdings nicht auf Fakten beruht, ist sie wohl auch nicht wahr. Falls Sie jetzt enttäuscht sind: Das muss natürlich nicht heißen, dass diese nette Geschichte nicht verfilmt wird. (Also, falls ein interessierter Produzent das hier liest: Alle Rechte liegen bei mir!! Ich wäre allerdings bereit, sie für etwa 2 Millionen an den Ersten, der sich meldet abzugeben! Also ranhalten!) Weiterhin könnten das bisher unentdeckte zweite Bermudadreieck, das sich auf dem Gut der Rosenfelses befindet (man müsste es also eher Rosenfelsdreieck nennen), der fliegende Holländer oder der Rattenfänger von Hameln an dem Verschwinden schuld sein.

Reichtum erlangte die Familie durch den Handel mit Schneebällen, einer Ware die im eiskalten Transsylvanien billig zu bekommen war und teuer an amerikanische Touristen verkauft werden konnte. Aber als 1980 ein eiskalter Winter die Ostküste der USA heimsuchte blieben die Schneetouristen aus, und die Familie stand vor dem Ruin.

Man munkelt, der Erstgeborene hätte die plötzliche Armut nicht verkraftet. Wenige Tage später verschwanden die Rosenfelses.

Hmmm...