Das Interview mit den Erschaffern des Adwebtures

Nicht jedem ist es vergönnt, mit einem der Entwicklern des Adwebtures zu sprechen. Umso mehr freuen wir uns, dass uns alle beide, Anne und Silvio, Ihre intimsten Geheimnisse verrieten:


Warum?

Warum ist eine gute Frage. Ich möchte dem Fragesteller für diese Frage danken und mit einem endlosen Palaver über Kierkegaards Negativeinfluss auf die Neo-Existenzialisten antworten
...
Ich möchte, aber ich werde nicht.

Ach, leck mich am Arsch. Oh, tschuldigung, ich meine natürlich: 42.

Genauer mal, wie kommt man auf so eine beknackte Idee?

Ja, diesen Spruch habe ich in letzter Zeit oft gehört. Die Antwort lautet:
Inspirationspartikel.
Wie Staub, nur kreativer.

Jedenfalls mindestens genauso kreativ.

Kann man Ihr "Spiel" als dadaistische Antipathie in einem weiten Feld historischer Aufklärung sehen?

Häh?

Ja, genauso würde ich das ausdrücken.

Und planen Sie nun, das Ganze zu vermarkten?

Ja, gnadenlos, bis Bill Gates wimmernd angekrochen kommt und um Gehaltserhöhung fleht.

Geht aber leider nicht, weil dieses dumme Gerichtsurteil noch gilt.

Wieso, worum geht es da?

Ich sage nichts ohne meinen "Anwalt"

Wenn der demnächst Bewährung kriegt...

Sind etwa Illegalitäten in Ihrem Spiel?

Ach na ja ... Wissen Sie, ich habe Copyright schon immer als Einschränkung der freien Kreativität empfunden ...

So viele sind da eigentlich nicht drin – jedenfalls nicht so viele, wie man vermuten würde. Das hängt natürlich davon ab, wie viele man vermutet ...

Und dieses Spiel, wenn man es so nennen kann, stammt tatsächlich von Ihnen?

Soll das jetzt ne Beleidigung sein?

Das sollte man nicht so sehen. Amerika stammt ja auch nicht von Kolumbus, aber ausbeuten durfte er es trotzdem.

Sehen Sie sich als Vorreiter einer neuen Entwicklergeneration?

Wir sind die neue Entwicklergeneration! Nach und vor uns kommen nur Stümper.

Wieso neu? Gab es denn schon welche?

Kritiker meinen, ...

Immer die gleiche Leier: Kritiker hier, Gerichtsbeschlüsse da, Menschenrechtsverletzungen dort. Ich kann's nicht mehr hören!

Ja, immer nur: Sie dürfen dies nicht, lassen Sie jenes, keine LucasArts-Kopien, keine Gewaltverherrlichung ... Das Internet war unser letzter Zufluchtsort vor den Behördengeiern.

Abschließend noch: Was ist Ihre Zielgruppe?

Masochistische, depressive, einsame Menschen, die zu schüchtern sind, um uns zu verklagen.

Zielgruppe ist so ein künstlicher Begriff. Wir hoffen, jeden damit zu quä...äh, erfreuen.

Wir danken für das Gespräch!